Studien zur Germanischen Bewaffnung - Waffenmitgabe und Kampfesweise
Wolfgang Adler. Studien zur Germanischen Bewaffnung - Waffenmitgabe und Kampfesweise im Niederelbegebiet und den Übrigen freien Germanien um Christi Geburt. Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde, Band 58. 285 Seiten mit 73 Abbildungen im Text, 3 Faltbeilagen im Anhang
Inhalt:
VORWORT. EINLEITUNG
Grundsätzliches. Arbeitsgebiet und Materialgrundlage. Zur Terminologie: das Totenritual. Forschungsgeschichte. Messer, Kampfmesser und Dolch. Das Beil-Waffe oder Gerät
WAFFENFUNDE DER VORRÖMISCHEN EISENZEIT UND DER ÄLTEREN KAISERZEIT IM NIEDERELBEGEBIET
Allgemeines: Zielsetzung, Arbeitsgebiet und zeitliche Eingrenzung. Typologie und Chronologie. Die Ziele. Der Schild. Der Schildbuckel. Die Schildfessel. Randbeschläge. Nägel und Schildnägel. Phaleren. Das Schwert. Die Materialbasis. Das zweischneidige Schwert. Das einschneidige Schwert. Die Schwertscheide. Schwertgarnituren. Speer und Lanze. Der Widerhakenspeer. Die Lanzenspitze. Das`pilum` Der Lanzenschuh. Das Beil. Helm und Panzer. Die relative Chronologie. Das Problem der Geschlossenheit, Grab-Grube-Deponierung. Die Zeitstufengliederung der Waffengräber im Niederelbegebiet. Die Zeitstufengliederung der Waffengräber des Niederelbegebietes im Vergleich mit anderen relativen Chronolgiesysteinen. Chorologische Überlegungen. Die Waffenkombinationen. Das Problem der Vollständigkeit. Gräber. Waffenlager. Die Waffenausstattung der Gräber. Die Ausstattung des toten Kriegers. Die Ausstattungsgruppen. Totenausstattung und Sterbealter. Die Ausstattung des Kriegers. Der bewaffnete Tote in seiner Bestattungsgemeinschaft. Die Lage der Gräber mit Waffen im Friedhof. Zur quantitativen Verteilung der Waffengrabtypen. Überlegungen zu dem Verhältnis zwischen waffenführenden und waffenlosen Gräber innerhalb der Gräberfelder. Zum Problem der waffenführenden und waffenlosen Friedhöfe. Kriegertum (Bewaffnung, Kampfesweise, Ranggliederung) und Gesellschaft nach den archäologischen Quellen des Niederelbegebietes: Versuch einer historischen Deutung.
ZU URSPRUNG UND AUSBREITUNG DER WAFFENM1TGABESITTE IM FREIEN GERMANIEN
Fragestellung. Zeitliche Begrenzung und chronologische Grundlagen. Materialbasis. Gedanken zur Forschungsgeschichte. Zur Chronologie früher Waffen im Bereich des Freien Germanien. Die Verbreitung früher Waffengräber im Bereich des Freien Germanien. Zur Deutung der chorc logisch-chronologischen Befunde. Der Osten. Mitteldeutschland. Der Norden. Das Niederelbegebiet. Die Waffen formen: Gedanken zum Ursprung. Zusammenschau: Hypothesen zu Ursprung und Ausbreitung der Waffengrabsitte
DIE LITERARISCHEN QUELLEN
Quellenlage und Quellenkritik. Das Schwert. Die Lanze. Der Schild. Die Ausstattung des einzelnen Kriegers: Waffenkombinationen nach literarischen Quellen. Die Kampfesweise in der Gruppe. Der Krieger in der germanischen Gesellschaft der Zeit um Christi Geburt nach den literarischen Quellen
ZUSAMMENFASSUNG: DAS GERMANISCHE KRIEGERTUM NACH DEN ARCHÄOLOGISCHEN UND LITERARISCHEN QUELLEN -VERSUCH EINER SYNTHESE
ANHANG
Katalog der Waffenfunde des Niederelbegebietes. Listen zu den Abbildungen. Literaturabkürzungen. Verzeichnis der Abbildungen